200 Jahre Katholische Schulen in Bremen

Wanderausstellung »200 Jahre Katholische Schulen in Bremen« / in den fünf katholischen Schulen in Bremen / 2019

Logo 200 Jahre Katholische Schulen in Bremen von Christine Klein

1816 wird die katholische Gemeinde in Bremen offiziell anerkannt. Schon 1819 gründet sie eine eigene kleine Schule in St. Johann im Schnoor. 1899 öffnet in St. Marien eine zweite katholische Schule für die vielen Zuwandererkinder in Walle ihre Türen. Es folgt die St.-Joseph-Schule (1929-2014)in Oslebshausen. Von der St.-Johannis-Schule, Grundschule, aus entstehen als Dependancen die Schulen in St.-Pius in Huchting (1971) undin St.-Antonius in Osterholz (1986).

Die katholischen Schulen haben es im nichtkatholischen Bremer Umfeld nicht immer leicht. Ein großer Erfolg ist der Beginn der staatlichen Schulförderung im Jahr 1901. Einen Tiefpunkt erleben die Schulen während des Nationalsozialismus, als 1938 die Schließung erzwungen wird. In Verhandlungen mit der Stadt erreicht die Gemeinde aber 1950 die Wiedereröffnung. Bis heute besuchen viele Schülerinnen und Schüler aus Familien mit Migrationshintergrund die katholischen Schulen in Bremen. Vielen Familien ist der katholische Religionsunterricht wichtig. Oft ist aber auch entscheidend für die Schulwahl, dass sich die fünf katholischen Schulen vor Ort einen sehr guten Ruf erworben haben.

Die Ausstellung stellt die heutigen Schulen und wichtige Eckdaten aus ihrer Geschichte einzeln vor. Wer aufmerksam durch die Ausstellung geht, wird feststellen: Ihre Entwicklung ist geprägt von der Geschichte und der Schulpolitik Bremens. Außerdem: Katholische Schulen entstehen und wachsen, wo katholische Gemeinden entstehen und wachsen. Und: Die Geschichten der Schulen sind sehr eng miteinander verflochten.

Die Ausstellung wandert gemeinsam mit der Ausstellung »Glaubensgeschwister« im Lauf des Jubiläumsjahres 2019 durch die fünf katholischen Schulen Bremens. Trägerin ist die Schulstiftung Osnabrück. Gestalterin ist wieder Christine Klein.